Technik & IT – Tipps und Tricks

Archiv für Juni, 2012

Android App für Alditalker


Für Alditalk Leute wie mich, gibt es eine echt geniale App für den Android App Store, auch bekannt als Play Store. Sucht einfach nach “Alditalk” und ihr findet die entsprechende App. So müsst ihr nicht mehr bei Alditalk anrufen, um euer Guthaben aufzuladen oder ein Paket zu buchen, sondern könnt dies direkt über die App machen. Außerdem erhaltet ihr euren aktuellen Buchungsstatus sowie euer Guthaben angezeigt.

Meiner Meinung nach eine echt praktische, kleine App für Alditalker.

Preis: Kostenlos

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Virtuelle Maschine erstellen


Wie ich bereits geschrieben habe, setzte ich zwei Programme zum Erstellen einer VM ein. Wie ihr mit diesen eine VM erstellt, möchte ich euch hier zeigen.

Virtualbox:

Link zu den Bilder VirtualBox

  1. Nach der vollständigen Installation, startet das Programm
  2. Klickt oben in der Leiste auf “Neu” *Bild 01*, es erscheint ein Assistent, der euch beim Anlegen einer neuen VM helfen wird *Bild 02*, klickt auf Weiter
  3. Nun könnt ihr der VM einen Namen geben und unten den jeweiligen Typ auswählen. Zur Wahl stehen neben diversen Microsoft Produkten auch Linux Distributionen *Bild 03*. Klickt auf Weiter.
  4. Im nächsten Fenster könnt ihr die Größe des Arbeitsspeichers angeben. Die Farbskala zeigt euch, wie viel Arbeitsspeicher ihr freigeben könnt. *Bild 04*
  5. Hier könnt ihr eine virtuelle Festplatte erzeugen, bzw. eine bereits bestehende verwenden. *Bild 05* Dazu wird ein gesonderter Assistent angezeigt *Bild 06*
  6. Die Art der virtuellen Festplatte hängt sehr davon ab, ob die VM nur für das schnelle testen eines Programmes oder eines Betriebssystem dienen soll, oder es für längere Zeit benötigt wird. *Bild 07*
  7. Im Fenster “Lage und Größe der virtuellen Festplatte” könnt ihr den Speicherort der Festplatte, also wo die Festplatte erzeugt werden soll sowie ihre eigentliche Größe anhand eines Schiebereglers einstellen. Ihr könnt die Größe jedoch nicht beliebig hoch setzen, da der freie und somit verfügbare Speicherplatz auf euer “realen” Festplatte die Größe der virtuellen Festplatte begrenzt. *Bild 08*
  8. Habt ihr alle erforderlichen Eingaben getätigt, so seht ihr schließlich die Zusammenfassung. *Bild 09* Ein Klick auf “Erzeugen” erzeugt die VM mit euren Anpassungen und ihr seht zum Schluss die erstellte VM sowie weitere Eigenschaften, die ihr rechts anklicken und somit bearbeiten könnt. *Bild 10* Mit “Starten” könnt ihr die VM starten.

VMware Workstation

Link zu den Bildern VMware Workstation

  1. Die Vorgehensweise ist im Prinzip mit der von Virtualbox vergleichbar. Nachdem ihr VMware Workstation installiert habt, startet ihr das Programm.
  2. Mit “Create a New Virtual Machine” könnt ihr eine neue VM einrichten. *Bild 01*
  3. Auch hier hilft ein Assistent beim Erstellen einer VM, ihr könnt wählen zwischen einer einfachen Konfiguration (typical) und einer erweiterten Konfiguration. *Bild 02* Ich habe hierbei die einfach Konfiguration gewählt.
  4. Im nächsten Bild könnt ihr die Quelle für das Betriebssystem angeben. Zur Auswahl steht neben dem DVD Laufwerk eures Computers, die Installation von einer ISO Datei und die Installation später manuell zu starten. *Bild 03*
  5. Welches Betriebssystem ihr genau installieren wollt, wählt im Fenster “Select a Guest Operating System”. *Bild 04*
  6. Einen Namen sowie den Speicherplatz der virtuellen Maschine vergebt ihr im Fenster “Name the virtual machine” *Bild 05*
  7. Die Festplatte wird im Fenster “Specify Disk Capacity” erstellt. *Bild 06*
  8. Habt ihr alle Angaben gemacht, erhaltet ihr in der Zusammenfassung noch zusätzlich die Möglichkeit weitere Einstellungen zu machen. Dazu klickt einfach auf “Customize Hardware”: Sind alle Änderungen gemacht worden, klickt ihr einfach auf “Close” und anschließend auf “Finish”.
  9. Die virtuelle Maschine wird erstellt und die wichtigsten Informationen werden euch angezeigt. Über den grünen Pfeil könnt ihr eure VM starten. *Bild 08*

Tipp: Microsoft Mouse Mischief


Ein weiteres Programm, welches meiner Meinung nach zu unbekannt ist. Microsoft Mouse Mischief bietet sich vor allem für Schulen an. Spielerisch können die Kinder interaktiv am Unterrichtsgeschehen teilnehmen. Mouse Mischief ermöglicht das Anschließen von mehreren Mäusen an einen Computer.

Schüler können so die äußerst beliebten Multiple-Choice Fragen auf einem Smartboard beispielsweise beantworten.

Wie bei Mouse without Borders, probiert es einfach mal aus. Weitere Hinweise findet ihr Hier.

Tipp: Microsoft Mouse without Borders


Ich weiß ja nicht wer bei Microsoft für das Marketing verantwortlich ist, aber hier haben sie definitiv geschlafen.

Microsoft Mouse without Borders (zu deutsch: Maus ohne Grenzen) ist ein kleines, kostenloses Programm, welches im Rahmen von The Garage entwickelt worden ist. Es bietet die Möglichkeit mit einer Maus mehrere Computer zu steuern, d.h. man kann mit seiner normalen Maus auf dem Laptop arbeiten und auf dem nebenstehenden PC, ohne die Maus umzustecken. Außerdem können so Dateien schnell und einfach von einem Desktop auf den Anderen “rübergezogen” werden.

Die Installation ist relativ simpel, das Programm vergibt ein eigens generiertes Passwort mit dem ihr bis zu vier weitere Computer anschließen könnt. Die Kommunikation zwischen den Geräten läuft über ein Netzwerk.

Probiert es einfach mal aus.

Downloadlink

Virtuelle Maschinen


Virtuelle Maschinen, kurz VM, benutze ich relativ häufig. Sie bieten den großen Vorteil, Programme und Einstellungen auszuprobieren, ohne größere Schäden am Hauptsystem.

Im Einsatz habe ich einerseits VMware Workstation 8 sowie das kostenlose Pendant Virtualbox. Beide besitzen ungefähr den gleichen Funktionsumfang (jdf. reicht dieser für den normalen Benutzer). Vorteile von VMware Workstation sind vor allem viele professionelle Details, die das Arbeiten mit mehreren Maschinen deutlich vereinfacht. Nachteil ist die durchgehend englischsprachige Oberfläche. Ein Übersetzung ins Deutsche sollte eigentlich kein großes Problem für eine so große Firma darstellen.  Dies ist übrigens der große Vorteil von Virtualbox, es ist durchgehend deutschsprachig und somit selbst für den Einsteiger leicht zu erlernen.

Link zu Virtualbox         Link zu VMware Workstation

Virtualisiert werden können im Grunde fast alle Systeme: Windows, Linux und über Umwege auch MAC OS. Einige Server Systeme, wie beispielsweise Hyper-V, sprich ein virtualisiertes System in einer VM sind nicht möglich. 

Der Grundaufbau ist eigentlich simpel. Ihr erstellt zu erst eure VM, d.h. ihr gebt an wieviel Speicherplatz zur Verfügung stehen sollen, wie viele Prozessoren und wie groß der Arbeitsspeicher sein soll, kurz gesagt bastelt ihr euch euren eigenen Rechner. Anschließend installiert ihr das Betriebssystem und richtet dieses euren Wünschen entsprechend ein. Hilfreich ist außerdem die “Snapshot” Funktion, es ist mit einem Backup des gesamten Systems vergleichbar.

Virtuelle-Maschinen

Lästige Fehler–Kapitel 1


Ich helfe ja vielen Menschen mit ihren kleinen und großen PC-Problemen. Viele Fehler aber sind, für mich jedenfalls, einfach zu lösen und könnten im Voraus vermieden werden. Einige dieser Fehler möchte ich hier kurz beschreiben.

Veralteter Virenscanner

Viele Probleme fangen bereits mit einem alten, überladenen oder gar nicht vorhandenen Antivirenscanner an. Es gibt ja zig verschiedene Programme, teilweise kostenlos, teilweise zu recht hohen Preisen. Ich liste mal einige Programme auf und meine persönlichen Erfahrungen dazu auf. Meine persönlichen Alternativen könnt ihr ihm anderen Artikel nachlesen. Ich möchte keines Falls Werbung machen, aber als normaler User ist man doch schnell mit den vielen verschiedenen Programmen überfordert.

Antivirensoftware

  • Avira Free Antivirus
  • Eigentlich war das früher mein “Lieblingsvirenscanner”, den ich jedem empfehlen konnte. Leider wurde dieser mit der Zeit so sehr aufgebläht und nervig, dass ich auf einen anderen umgestiegen bin. Mittlerweile kann ich diesen niemandem mehr empfehlen, ohne vorher einige Einstellungen durchzuführen.
  • Hier wird geschildert, wie man den Avira Notifier deaktivieren kann
  • Außerdem empfehle ich die Updates nicht automatisch einspielen zu lassen, da dies unter Umständen zu viele Ressourcen verbraucht.
  • Bitdefender
  • Dieses Programm durfte ich in unserem Schulnetzwerk erleben. Ein Traum, wenn man zwar ein Antivirusprogramm hat, dieses jedoch nicht mehr aktiviert ist und zu allem Übel nur schwer deinstalliert werden kann.

Mein Tipp daher an alle: schaut euch die vielen Testberichte kritisch an, überlegt was ihr überhaupt für ein Programm braucht und hinterfragt steht’s jedes nervige Verhalten.

Überladener Browser

Ich sehe bei vielen einen übervollen Browser mit vielen unterschiedlichen Toolbars. Toolbars können unter Umständen hilfreich sein, sollten sie jedoch ungewollt installiert worden sein, dann stören sie mehr.

Ich habe mal einige Toolbars installiert, um einen direkten Vergleich zu bieten.

Windows-7-Toolbars

Links: Internet Explorer mit verschiedenen Toolbars                                      Rechts: Google Chrome, ohne Toolbars *lediglich zur Demonstration*          Beide zeigen die WordPress.com Startseite

Ihr könnt die Toolbars deaktivieren (klickt dazu auf das X links neben der jeweiligen Toolbar). Empfehlenswert ist jedoch diese zu deinstallieren. Wie gehabt: Start > Systemsteuerung > Programm deinstallieren.

Wichtig: Achtet bei jedem Programm das ihr installiert, was genau ihr da anklickt. Bei vielen sind Toolbars, eigene Startseiten und sonstiger Ballast standardmäßig aktiviert bei der Installation. In diesem Fall wählt ihr besser die manuelle/erweiterte Installation und installiert nur die Sachen, die ihr wirklich haben wollt.

Mehrfache Versionen eines Programms

Was ich ebenfalls häufig vorfinde, sind mehrfache Programmversionen. Sehr gutes Beispiel sei Microsoft Office genannt. Bei einem Bekannten waren unteranderem folgende Sachen installiert:

  • Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint > Version 2010
  • Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint > Version 2007
  • MS Office XP Professional mit Frontpage
  • Powerpoint 2007 Viewer
  • und zu guter Letzt: Office 2010 Professional

Nebenbei erwähnt, es würde hier doch tatsächlich reichen, alle alten und nicht mehr benötigten Programme zu deinstallieren und nur die neuste Version zu installieren. Außerdem gibt es auch kostenlose Alternativen.

Programme für ein frisch installiertes System


Ich benutze folgende Programme auf einem frisch installierten Windows:

  • Antivirenprogramm: Microsoft Security Essentials
    • Vorteile: kostenlos, direkt vom Hersteller, keine nervigen Pop-Ups, ressourcenschonend, auch für Server geeignet und bereits in Windows 8 enthalten
    • Nachteile: Schneidet bei einigen Tests mittelmäßig ab
    • Downloadlink
  • Windows Updates: Winfuture Update Pack
    • Vorteile: kostenlos, komplettes Paket mit allen möglichen Updates, Sortierung nach den jeweiligen Produkten
    • Downloadlink
    • Alternative für Unternehmen und Schulrechner:  WSUS (Windows Server Update Services), ein zentrales Programm, welches Windows Updates herunterlädt und an die Clients weiterleitet; Vorteil: Einsparung von Netzwerkkapazität, da Updates nur einmal aus dem Internet geladen werden. Außerdem kann man die PC so leichter verwalten > Downloadlink und Forum
  • Browser: Google Chrome
    • Vorteile: kostenlos, einer der schnellsten Browser, Flashplayer ist bereits integriert
    • Nachteile: Image von Google als sog. “Datenkracke”
    • Downloadlink ; Für Unternehmen und Proxy empfehle ich die Business Variante, diese braucht keine Internetverbindung für die Installation: Downloadlink Chrome Business
  • Multimedia: Videolan VLC
    • Vorteile: kostenlos, sehr bekannt, spielt fast alle Dateien ab
    • Downloadlink, die neuste Version kann jeweils über die Alte “drüber installiert” werden
  • Multimedia: Codec Pack
    • Hier kann ich nicht direkt etwas empfehlen, da Codec Packs einerseits praktisch sind, andererseits aber auch ziemlich funktionsreich und fehleranfällig sind. Am besten ihr probiert einige aus und entscheidet euch dann selber. Zahlreiche renommierte Verlage veröffentlichten viele Testberichte. Also, ihr habt die Qual der Wahl Smiley mit geöffnetem Mund
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